Probleme beim Notizen machen: Vergessl., Unleserl., Sicherheitsb.


Es gibt viele Probleme, die beim Notizen mach vorkommen können. Ich zeige dir Lösungen zu Vergesslichkeit, Unleserlichkeit und Sicherheitsbedenken bei der Speicherung in der Cloud.

Problem beim Notizen machen: Vergesslichkeit

Sicher hattest du auch schon mal den Fall, dass du dir Notizen gemacht hast, aber dann nicht mehr wusstest, wo du sie abgelegt hast. Das hat mit der Vergesslichkeit zu tun. Vorbeugen kannst du den aufwendigen und nervigen Suchen, wenn du nur eine Ablage für deine Notizen hast.
Je nachdem, wie du Notizen machst, gibt es verschiedene Ansätze, eine Ablage umzusetzen.
Bei analogen Notizen ist die Verwendung von nur einem Notizbuch der richtige Ansatz. Herausfordernd wird es, wenn du dein Notizbuch nicht zur Hand hast.

Welche Möglichkeiten hast du dann?

  • die Information versuchen zu merken
  • verbale Aufzeichnung der Notiz über Smartphone oder Diktiergerät
  • Zettel als Zwischenablage verwenden und dann später ins Notizbuch übertragen
  • generell ein kleineres Notizbuch verwenden (A6, A7)
  • Notizen digital machen

es ist besser, wenn du dir deine Gedanken aufschreibst, anstatt dich erinnern zu müssen.

Problem beim Notizen machen: Unleserlichkeit

Wenn du handschriftlich notieren willst und später deine Notizen lesen und nicht entschlüsseln willst, versuche langsamer zu schreiben. In der Hektik oder beim schnellen Schreiben lässt du leichter Buchstaben weg oder neigst eher zu Abkürzungen, die du beim späteren Lesen nicht mehr nachvollziehen kannst. Ich empfehle dir zum Thema auch den Artikel „Die Schönheit deiner Handschrift

Digitale Möglichkeiten

Wenn du keine Verbesserung bei der Leserlichkeit deine Handschrift erzielst, dann ist es besser auf einen digitalen Weg auszuweichen. Dabei solltest du aber folgendes beachten, nämlich wie wichtig die Informationen für dich sind, die du aufschreibst. Wenn du die Informationen irgendwann später wieder benötigst, aber nicht genau weiß wann, dann ist ein digitales Aufzeichnen ein guter Weg. Wenn du zum Beispiel Notizen machst für eine Klausur oder eine Weiterbildung oder etwas Ähnliches. Dann ist es logisch, dass du die Aufzeichnung bald wieder benötigst. Ein relevanter Zeitpunkt ist dann zum Beispiel eine Prüfung oder dass du die Informationen generell für deine Arbeit oder deinen Lebensweg öfter benötigen würdest. In diesen Fall macht das Abtippen mit der Tastatur wenig Sinn. Durch das mechanische Tippen auf der Tastatur speicherst du für dich weniger ab als wenn du handschriftlich schreibst. Für eine bessere Merkfähigkeit ist die Handbewegung beim natürlichen Aufschreiben erforderlich (Link Students England einfügen).
Wenn du Probleme mit der Leserlichkeit der Handschrift hast, dann gibt es einen hybriden Weg. Du nutzt die altbewährte Handbewegung und die digitale Speicherung der Notizen. Dies kannst du über ein Tablet und einen Eingabestift (Kopplung mit Bluetooth) realisieren. Natürlich ist abzuwägen, ob du nur für die Notizen solch eine Anschaffung tätigst. Wenn du aber schon ein Tablet hast, dann ist es vermutlich die richtige Lösung für dich. Viele Notizprogramme haben die Möglichkeit, die handschriftlichen Notizen in Maschinenschrift (Tastatur) umzuwandeln.
Eine kostengünstige Alternative ist, ein wiederbeschreibbares Notizbuch zu verwenden. Mittels mitgelieferter App kannst du deine Notizen einfach digitalisieren. Mir bekannte und gute Notizbücher sind von Bambook und von Rocketbook. Der Unterschied ist hauptsächlich der Preis. Für beide Notizbücher benötigst du abgestimmtes Stifte. Du kannst den jeweiligen Stift nicht mit dem anderen Notizbuch kombinieren (Rocketbook Notizbuch =/= Bambook Stift, Bambook Notizbuch =/= Rocketbook Stift). Voraussetzung für die jeweilige ScanApp ist, dass du entweder ein Smartphone oder ein Tablet hast.

Problem beim Notizen machen: Sicherheitsbedenken in der Cloud 

Im Thema Sicherheitsbedenken gehe ich auf die Unterpunkte Datenschutz, Verschlüsselung, Datensicherung, Vertrauenswürdigkeit, Compliance, Datentransparenz, Pishing und Betrug und Datenmanagement ein.

Datenschutz

In diesem Punkt Datenschutz geht es darum, welche Datenschutzrichtlinien der CloudAnbieter definiert und wie deine persönlichen Daten geschützt sind. Also mit anderen Worten nicht nur das okay klicken der Datenschutzrichtlinien, sondern nachlesen, was genau definiert ist. Aber auch nur, wenn es dich interessiert. Also wenn du nichts zu verbergen hast, beziehungsweise du gerne deine Taten freiwillig mit anderen teilst, ist der Punkt nicht für dich relevant.

Verschlüsselung

Nutze die Möglichkeit, deine Daten verschlüsselt zu übertragen und auch in der Cloud zu verschlüsseln. So stellst du sicher, dass keiner leicht an deine Daten ran kommt. wenn du nicht genau weiß, ob deine Daten verschlüsselt werden, dann kannst du schauen, was dein klaut Anbieter dafür für Informationen Preis gibt. Oder eine andere Möglichkeit ist es die Daten schon verschlüsselt in die Cloud hochzuladen. Das geht zum Beispiel mit dem Programm Cryptomator.

Datensicherung

Mit Datensicherung ist gemeint, dass du deine Daten nochmal sicherst. Also zum Beispiel lokal auf der Festplatte oder auf einen externen USB Stick oder USB Laufwerk. Einen USB Stick bekommst du im Elektronikladen, im größeren Discounter oder bei Amazon (*Werbelink).

Vertrauenswürdigkeit

Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Wem vertraust du deine Daten an. Orientierung bei der Wahl des Anbieters geben gute Rezensionen und ein guter Ruf des Anbieters.

Compliance

Unter Compliance wird die Regeltreue des Cloud Anbieters verstanden. Also hält sich der Anbieter an geltende Datenschutzgesetze, nationale und internationale Gesetze. Das ist u.a. davon abhängig, wo sich die Server des Anbieters befinden.

Datentransparenz

Wie unter Compliance schon der Serverort erwähnt wurde, auch bei der Datentransparenz die Frage nach dem Speicherort der Daten und welche Sicherheitsmaßnahmen der CloudAnbieter durchführt.

Pishing und Betrug

Wie auch generell gilt, solltest du vorsichtig bei erhaltenden Mails mit verdächtigen Links sein, um Betrug und Pishing Angriffen vorzubeugen.

Datenmanagement

Das Thema Datenmanagement umfasst das Verwalten und sichern deiner Daten. Welche Daten sind relevant, welche können gelöscht werden, welche Daten sollten in der Cloud verfügbar sein.

Fazit

Du kannst für alle drei gezeigten Probleme für dich gängige Lösungen finden.

Die Unleserlichkeit kannst du mit langsameren Schreiben oder über Spracheingabe am Rechner / Smartphone sowie dem Tippen auf der Tastatur lösen.

Die Vergesslichkeit löst du durch Aufschreiben oder Aufnehmen (Audioaufnahme). Wenn du es notiert hast, kannst du es besser merken als vorher.

Die Sicherheitsbedenken in der Cloud kannst du über Recherche deines potentiellen Anbieters aus dem Weg räumen. Eine Andere Möglichkeit ist das lokale Speichern deiner Notizen und sichern über USB Stick.

weiterführende Beiträge

Wenn du deine Handschrift verbessern willst, dann schaue hier vorbei.

Wenn du analog Notizen machen willst, dann schaue bei „Was ist ein Rocketbook“ oder „Bambook“ vorbei.

Falls du Ideen benötigst, wie du digital eine strukturierte Ablage erstellt, dann empfehle ich dir diesen Artikel.


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